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Inhalt
  1. Was gute Küchenschuhe ausmacht
  2. Welche Sicherheitsklasse brauchen Küchenschuhe?
  3. Clogs, Slipper oder Halbschuhe?
  4. Rutschhemmende Sohle & HACCP-Eignung
  5. Mit oder ohne Schutzkappe?
  6. Checkliste: Den richtigen Arbeitsschuh wählen
  7. Pflege und Haltbarkeit
  8. Häufige Fragen

Arbeitsschuhe Küche für Damen: Rutschfest, sicher & komfortabel

Zuletzt aktualisiert: Juni 2026
Arbeitsschuhe Küche: Arbeitsschuhe für die Küche sind nach EN ISO 20345 zertifizierte Sicherheitsschuhe mit rutschhemmender SRC-Sohle, die vor Ausrutschen auf feuchten Böden, herabfallenden Gegenständen und Nässe schützen. Sie sind in den Schutzklassen SB bis S3 erhältlich.
Rutschfeste Arbeitsschuhe für die Küche in Weiß und Schwarz, Sicherheitsklasse S2, für DamenArbeitsschuhe für die Küche von Burgia Sauerland: Sicherheitsklasse S2 mit SRC-Sohle, in Schwarz und Weiß erhältlich.

Bei Ihrer Arbeit in der Küche sind Sie ständig auf den Beinen, zuverlässiges Schuhwerk ist dabei keine Option, sondern Voraussetzung. Ob Großküche, Restaurant oder Kantine: Arbeitsschuhe für die Küche schützen Sie vor den typischen Gefahren des Arbeitsalltags: rutschige Böden, verschüttete Flüssigkeiten und herabfallende Utensilien. Burgia Sauerland liefert als Direkthersteller geprüfte Küchenschuhe in den Sicherheitsklassen SB bis S3 zu Dauertiefpreisen, damit Qualität und Sicherheit kein Widerspruch bleiben.

Was gute Küchenschuhe ausmacht: Anforderungen auf einen Blick

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Rutschhemmende Sohle nach SRC-Norm (EN ISO 13287)
  • Zertifizierung nach EN ISO 20345 (Sicherheitsschuhe) oder EN ISO 20347 (Berufsschuhe)
  • Schutzkappe aus Stahl für Bereiche mit Absturzgefahr schwerer Gegenstände
  • HACCP-konforme Materialien für Lebensmittelbetriebe und Großküchen
  • Atmungsaktives Innenfutter und ergonomisches Fußbett für lange Schichten

Gute Arbeitsschuhe für die Küche erfüllen klare technische Anforderungen, und gehen dabei gleichzeitig auf die physischen Belastungen ein, die ein langer Arbeitstag mit sich bringt. Die Norm EN ISO 20345 definiert die Mindestanforderungen an Sicherheitsschuhe: dazu gehören eine Schutzkappe, die einem Aufprall von 200 Joule standhält, sowie eine antistatische Sohle. Berufsschuhe ohne Schutzkappe fallen unter EN ISO 20347, die sogenannte OB-Klasse.

Aufbau eines Küchen-Arbeitsschuhs, Die wichtigsten SchutzmerkmaleAufbau eines Küchen-ArbeitsschuhsDie wichtigsten Schutzmerkmale auf einen BlickStahlzehenkappeSchutz vor herabfallendenGegenständen (EN ISO 20345)SRC-RutschhemmungSicherer Halt auf nassenund fettigen BödenWasserdichtigkeit (S2)Mindestens 60 Minutendicht gegen FeuchtigkeitAtmungsaktives FutterTextil-Innenfutter fürlangen TragekomfortHACCP-EignungHygienisch, leicht zureinigen, lebensmittelsicherBurgia Sauerland | Stand: Juni 2026 | Norm-Grundlage: EN ISO 20345:2022 Infografik: Schutzmerkmale eines Küchen-Arbeitsschuhs, von der rutschhemmenden SRC-Sohle bis zur HACCP-konformen Oberfläche.

Rutschfestigkeit ist das zentrale Kriterium für die Küche. Die SRC-Einstufung, das steht für Slip Resistance Class, bedeutet, dass der Schuh auf keramischen Fliesen mit Natriumlaurylsulfat-Lösung und auf glatten Stahlböden mit Glycerin geprüft wurde. Beide Bedingungen spiegeln reale Küchensituationen wider: fettige Böden, Wasserflecken und Reinigungsmittelreste.

Ebenfalls relevant für Betriebe mit Lebensmittelverarbeitung ist die HACCP-Eignung. HACCP steht für „Hazard Analysis and Critical Control Points" und bezeichnet ein präventives System zur Lebensmittelsicherheit. Arbeitsschuhe mit HACCP-konformen Materialien, etwa geschlossenes Obermaterial aus Mikrofaser und leicht zu reinigendem Innenfutter, lassen sich hygienisch pflegen und entsprechen den Anforderungen der EU-Lebensmittelhygieneverordnung (EG) Nr. 852/2004.

Welche Materialien sind in der Küche besonders bewährt?

Das Obermaterial entscheidet darüber, wie gut ein Küchenschuh sich reinigen lässt und wie lange er der feuchten Arbeitsumgebung standhält. Mikrofaser hat sich in professionellen Küchen als bevorzugtes Obermaterial etabliert: Das Material ist geschlossen genug, um Flüssigkeitseintritt zu verhindern, lässt sich aber schnell abwischen und trocknet rasch. Glattleder bietet ähnliche Vorteile, ist jedoch schwerer und wärmt stärker, ein Nachteil in heißen Küchenumgebungen.

Das Innenfutter trägt direkt zum Tragekomfort bei langen Schichten bei. Textil-Innenfutter reguliert die Feuchtigkeit besser als vollständig geschlossene Innenmaterialien; bei achtstündigen oder längeren Schichten, wie sie in Großküchen, Kantinen oder Restaurantbetrieben üblich sind, ist ein atmungsaktives Futter spürbar angenehmer. Ergonomisch geformte Einlegesohlen reduzieren die Belastung der Fußgewölbe und der Kniegelenke, was bei Tätigkeiten mit dauerhaftem Stehen und Laufen auf Hartböden medizinisch empfohlen wird.

Sicherheitsschuhe mit SRC-Sohle und HACCP-konformem Obermaterial aus Mikrofaser für die LebensmittelbrancheMikrofaser-Obermaterial und SRC-Sohle: zwei Kernanforderungen für den Einsatz in Küche und Lebensmittelbetrieben.

Welche Sicherheitsklasse brauchen Küchenschuhe?

Küchenschuhe sind in verschiedenen Schutzklassen erhältlich, welche die richtige ist, hängt von Ihrer konkreten Arbeitsumgebung ab. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Klassen im Überblick:

Welche Sicherheitsklasse brauchen Sie in der Küche?

Die passende Schutzklasse im Überblick – von der Grundklasse SB bis zur durchtrittsicheren S3.

Empfehlung: Sicherheitsklasse SB

Für Ihre Arbeitsumgebung reicht die Grundklasse SB aus. Diese Schuhe bieten eine schützende Zehenkappe (Stahlkappe) nach EN ISO 20345 und eine antistatische, rutschhemmende Sohle. Ideal für trockene Küchen ohne erhöhte Durchtrittsgefahr.

SB-Modelle ansehen
Empfehlung: Sicherheitsklasse S2

Bei regelmäßiger Feuchtigkeit empfehlen wir Sicherheitsschuhe der Klasse S2. Diese sind nach EN ISO 20345 mindestens 60 Minuten wasserdicht und verfügen über eine rutschhemmende SRC-Sohle sowie Stahlzehenkappe. Perfekt für Spülküchen, Kantinen und Gastronomiebetriebe.

S2-Modelle ansehen
Empfehlung: Sicherheitsklasse S3

Für Ihren Arbeitsbereich empfehlen wir Sicherheitsschuhe der Klasse S3. Diese bieten neben Wasserdichtigkeit (60 Min.) und Stahlzehenkappe eine durchtrittsichere Zwischensohle (Stahl oder Textil) nach EN ISO 20345. Unverzichtbar überall dort, wo Messer, Knochen oder Scherben auf dem Boden liegen können.

S3-Modelle ansehen
SicherheitsklasseSchutzfunktionenTypisches Küchen-Szenario
SB Stahlkappe (200 J), antistatisch Einfache Küchen ohne erhöhte Nässebelastung
S1 SB + geschlossene Ferse, Energieabsorption Ferse Servicebereiche, Kantine, Imbiss
S2 S1 + Wasserdichtigkeit mind. 60 Minuten Großküche, Spülküche, Lebensmittelproduktion
S3 S2 + durchtrittsichere Einlagesohle Betriebe mit Scherben- oder Knochensplittern auf dem Boden

Für die meisten Küchenbereiche sind Sicherheitsschuhe S2 die empfohlene Wahl: Sie schützen vor Nässe und bieten gleichzeitig den Zehenschutz, der beim Umgang mit schweren Töpfen und Schneidwerkzeug wichtig ist. Wenn in Ihrem Betrieb regelmäßig Scherben oder scharfkantige Abfälle auf dem Boden anfallen, kommen Sicherheitsschuhe S3 infrage.

Für leichte Servicetätigkeiten ohne direkten Kontakt mit schweren Kochutensilien, etwa in der Systemgastronomie oder am Buffet, reichen Sicherheitsschuhe S1 in vielen Fällen aus. Welche Klasse für Ihren Betrieb vorgeschrieben ist, legt die Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) fest, fragen Sie im Zweifel Ihre zuständige Berufsgenossenschaft.

Schuhformen für die Küche: Clogs, Slipper oder Halbschuhe?

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Clogs: schnelles An- und Ausziehen, oft mit abnehmbarem Fersenriemen
  • Slipper: schlichtes Design, leicht, für ruhigere Arbeitsbereiche geeignet
  • Halbschuhe mit Schnürung: maximaler Halt, ideal für lange Schichten mit viel Bewegung

Arbeitsschuhe für die Küche sind in drei grundlegenden Formen erhältlich. Welche zu Ihrer Arbeitssituation passt, entscheiden vor allem Tragekomfort, Bewegungsanforderungen und die Temperaturen an Ihrem Arbeitsplatz.

Clogs, Slipper oder Halbschuhe? Die Schuhformen im Vergleich
Clogs SB
  • Schnell an- und ausgezogen
  • Abnehmbarer Fersenriemen
  • Gut belüftet
  • Für Küche & Service
Slipper S2
  • Leichtes, schlichtes Design
  • Wasserdicht 60 Min.
  • Kein Verschluss nötig
  • Für Lebensmittelproduktion
Halbschuhe S2
  • Maximaler Halt am Fuß
  • Schnürsenkel-Verschluss
  • Für lange Schichten
  • Ideal für Großküchen

Clogs mit abnehmbarem Fersenriemen sind in professionellen Küchen weit verbreitet. Sie lassen sich rasch anlegen, erlauben eine gute Belüftung und sind durch die geschlossene Zehenpartie trotzdem sicher. Burgia Sauerland bietet Sicherheitsclogs SB an, die sich für Servicebereiche und Produktionsküchen gleichermaßen eignen. Der abnehmbare Fersenriemen ist dabei kein bloßes Komfortdetail: Er verhindert, dass der Clog beim schnellen Laufen oder Treppensteigen am Fuß verrutscht.

Slipper sind besonders leicht und eignen sich gut für Tätigkeiten, bei denen Sie häufig zwischen verschiedenen Bereichen wechseln. Der Sicherheitsslipper S2 von Burgia Sauerland kombiniert dieses unkomplizierte Design mit der Wasserdichtigkeitsanforderung der Klasse S2. Wer in der Spülküche oder an Waschstationen arbeitet, profitiert hier besonders von der mindestens 60-minütigen Wasserdichtigkeit.

Halbschuhe mit Schnürung geben dem Fuß den meisten Halt und sind die erste Wahl bei langen Schichten mit viel Stehen und Laufen. Der Sicherheitshalbschuh S2 eignet sich besonders für Köchinnen und Küchenpersonal, das mehrere Stunden am Stück aktiv ist. Das atmungsaktive Textil-Innenfutter unterstützt dabei das Fußklima. Erfahrungsgemäß wählen Beschäftigte in Großküchen und Kantinen mit Schichtzeiten von mehr als sieben Stunden deutlich häufiger geschnürte Halbschuhe als Clogs, der stabilere Halt reduziert die Ermüdung im Knöchelbereich spürbar.

Hinweis zu Farben: Alle Küchenschuhe von Burgia Sauerland sind in Schwarz und Weiß erhältlich, die klassischen Optionen für professionelle Gastronomie und Lebensmittelbetriebe. Weiße Schuhe erleichtern die Sichtkontrolle auf Verschmutzungen, was in HACCP-pflichtigen Betrieben ein praktischer Vorteil ist.

Rutschhemmende Sohle & HACCP-Eignung: Warum das in der Küche zählt

Das Wichtigste auf einen Blick
  • SRC-Sohle schützt auf fettigen, nassen und mit Reinigungsmitteln behandelten Böden
  • PUR-Sohle (Polyurethan) bietet Dämpfung und ist leicht zu reinigen
  • HACCP-konforme Schuhe erfüllen die Hygieneanforderungen der EU-Lebensmittelverordnung

Rutschunfälle gehören laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zu den häufigsten Arbeitsunfällen in Gastronomie und Lebensmittelproduktion. Die wichtigste Schutzmaßnahme ist eine geprüfte, rutschhemmende Sohle. Die SRC-Einstufung nach EN ISO 13287 ist der strenge Referenzstandard: Ein Schuh mit SRC-Kennzeichnung hat beide Teilprüfungen bestanden, SRA auf keramischen Fliesen mit Seifenlösung und SRB auf Stahluntergrund mit Glycerin.

Nahaufnahme der rutschhemmenden SRC-Profilsohle eines Küchen-Arbeitsschuhs von unten.Nahaufnahme der rutschhemmenden SRC-Profilsohle eines Küchen-Arbeitsschuhs von unten.

Die PUR-Sohle (Polyurethan) ist in professionellen Küchenschuhen besonders verbreitet, weil sie zwei Eigenschaften vereint: Sie dämpft den Aufprall bei jedem Schritt, was bei einem achtstündigen Arbeitstag spürbar entlastet, und ist robust genug, um Kontakt mit Fetten, Ölen und milden Reinigungsmitteln zu überstehen.

Für Betriebe, die unter HACCP-Verpflichtung arbeiten, dazu zählen alle Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder abgeben, ist die Reinigbarkeit des Schuhwerks ein Hygienemerkmal. Schuhe mit geschlossenem Mikrofaser-Obermaterial lassen sich schnell abwischen und trocknen rasch. Dieser Punkt wird in Betriebsprüfungen durch Behörden und Lebensmittelkontrolleure geprüft. Burgia Sauerland kennzeichnet die HACCP-Eignung ausgewählter Modelle direkt im Produktfilter, Sie sehen auf den ersten Blick, welcher Schuh für Ihren Betrieb geeignet ist.

Warum normale Sportschuhe in der Küche nicht ausreichen

Sportschuhe oder einfache Freizeitschuhe bieten keine geprüfte SRC-Rutschhemmung. Ihre Laufsohlen sind für trockene Oberflächen optimiert, auf fettigem Küchenboden mit Reinigungsmittelrückständen verlieren sie schnell an Griffigkeit. Ein weiterer Unterschied: Sportschuhe verfügen über kein geschlossenes Obermaterial im Sinne der EN ISO 20345. Heiße Flüssigkeiten, die auf einen Sportschuh treffen, dringen innerhalb von Sekunden ein. Küchenschuhe der Klasse S2 halten solchen Belastungen mindestens 60 Minuten stand.

Wer in der Küche auf geprüfte Arbeitsschuhe verzichtet, trägt nicht nur ein persönliches Unfallrisiko, der Arbeitgeber verletzt damit auch seine Pflicht aus § 3 ArbSchG. Bei einem Arbeitsunfall ohne vorgeschriebene PSA kann das zu Fragen der Haftung und des Versicherungsschutzes führen. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) empfiehlt ausdrücklich geprüfte Sicherheitsschuhe für alle Tätigkeiten in Küchen mit Rutsch- und Absturzgefahren.

Mit oder ohne Schutzkappe: Küchenschuhe richtig einordnen

Nicht jeder Küchenschuh muss zwingend eine Schutzkappe haben, entscheidend ist die Gefährdungsanalyse Ihres Arbeitsplatzes. Die relevante Unterscheidung:

Technische Schnittdarstellung eines Sicherheitsschuhs mit sichtbarer Stahlzehenschutzkappe im Zehenbereich.Technische Schnittdarstellung eines Sicherheitsschuhs mit sichtbarer Stahlzehenschutzkappe im Zehenbereich.
  • Berufsschuhe OB/SB ohne Schutzkappe: Geeignet für Service- und Küchenbereiche, in denen keine schweren Gegenstände fallen können. Norm: EN ISO 20347.
  • Sicherheitsschuhe S1 bis S3 mit Stahlkappe: Pflicht überall dort, wo schwere Töpfe, Messerblöcke oder Equipmentteile fallen können. Norm: EN ISO 20345. Die Stahlkappe hält einem Aufprallgewicht von 200 Joule stand.

Gemäß § 3 der Persönlichen Schutzausrüstungen-Benutzungsverordnung (PSA-BV) ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und daraus die erforderliche Schutzklasse abzuleiten. Ob Sicherheitsschuhe mit Schutzkappe vorgeschrieben sind, ergibt sich aus dieser Beurteilung sowie den Vorgaben Ihrer Berufsgenossenschaft. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihren Betriebssicherheitsbeauftragten oder nutzen Sie den Rückruf-Service von Burgia Sauerland für eine individuelle Beratung.

Für wen sind Schuhe ohne Schutzkappe sinnvoll?

Küchenschuhe ohne Stahlkappe, klassifiziert nach EN ISO 20347, sind leichter und werden von vielen Beschäftigten als angenehmer empfunden, weil die Zehenpartie weicher und beweglicher bleibt. Sie sind eine sinnvolle Wahl, wenn die Gefährdungsbeurteilung ergeben hat, dass in Ihrem Arbeitsbereich kein Risiko durch herabfallende Gegenstände mit mehr als 5 Kilogramm Gewicht besteht.

Typische Einsatzbereiche sind: Servicekräfte im Restaurant- oder Hotelbetrieb, Beschäftigte in der Systemgastronomie sowie Mitarbeiterinnen in Kantinen-Ausgabebereichen ohne direkten Kontakt zu schwerem Kochequipment. In der Bäckerei, Metzgerei oder industriellen Lebensmittelproduktion hingegen ist die Stahlkappe nahezu immer Pflicht, hier gelten die Vorgaben der jeweiligen Branchenberufsgenossenschaft.

Checkliste: So wählen Sie den richtigen Arbeitsschuh für die Küche

Die richtige Auswahl von Arbeitsschuhen für die Küche hängt von mehreren Faktoren ab. Diese geordnete Entscheidungsfolge hilft Ihnen dabei:

Checkliste: Richtigen Arbeitsschuh für die Küche auswählen
Haken Sie jeden Punkt ab, den Sie geklärt haben, so treffen Sie die richtige Kaufentscheidung.
Vorgaben des Arbeitgebers prüfen – Fragen Sie, ob eine bestimmte Sicherheitsklasse (SB, S1, S2, S3) vorgeschrieben ist oder eine Gefährdungsanalyse vorliegt.
Feuchtigkeit und Nässe einschätzen – Gibt es regelmäßig nasse oder fettige Böden? Falls ja: mindestens Klasse S2 (wasserdicht 60 Min.) einplanen.
Durchtrittsgefahr bewerten – Können Messer, Knochen oder Scherben auf dem Boden liegen? Falls ja: Klasse S3 mit durchtrittsicherer Sohle wählen.
HACCP-Eignung prüfen – In Lebensmittelbetrieben und Großküchen muss der Schuh hygienische Anforderungen (HACCP-konformes Material, leicht zu reinigen) erfüllen.
Schuhform festlegen – Clog (leichtes An- und Ausziehen), Slipper (kompakt, kein Fersenriemen) oder Halbschuh (maximaler Halt), je nach Arbeitsrhythmus.
Tragezeit berücksichtigen – Bei Schichten über 6 Stunden: auf ergonomisches Fußbett und gepolstertes Innenfutter achten.
Atmungsaktivität beachten – In warmen Küchen: Modelle mit Textil-Innenfutter oder feuchtigkeitsregulierendem Material bevorzugen.
Fußlänge und Fußweite messen – Maßnahme am Abend nehmen, wenn die Füße leicht geschwollen sind, das entspricht dem Tageszustand nach langen Schichten.
Größe nach Herstellerangabe wählen – Bei Sicherheitsschuhen mit Stahlkappe eine halbe bis eine Größe mehr einplanen, damit die Zehen die Kappe nicht berühren.
Norm-Kennzeichnung kontrollieren – Der Schuh muss EN ISO 20345 (Sicherheitsschuh) oder EN ISO 20347 (Berufsschuh ohne Schutzkappe) tragen.
Material und Verarbeitung prüfen – Mikrofaser-Obermaterial ist pflegeleicht und langlebig; auf dichte Nähte und eine stabile PUR-Laufsohle achten.
Preis-Leistungs-Verhältnis abwägen – Beim Direktkauf vom Hersteller (z. B. Burgia Sauerland) erhalten Sie zertifizierte Qualität ohne Aufschlag durch den Zwischenhandel.
  1. Arbeitsumgebung klären: Herrscht in Ihrem Betrieb regelmäßig Nässe, fallen schwere Gegenstände oder gibt es Scherbenrisiko auf dem Boden?
  2. Sicherheitsklasse festlegen: SB für trockene Bereiche, S2 für feuchte Küchen, S3 für Betriebe mit Durchtrittsgefahr. Rücksprache mit Berufsgenossenschaft oder Arbeitgeber.
  3. Schuhform wählen: Clogs für schnelles An- und Ausziehen, Halbschuhe für maximalen Halt, Slipper für leichte Bewegungsanforderungen.
  4. Komfortfeatures prüfen: Atmungsaktives Textil-Innenfutter, ergonomisches Fußbett, antistatische Sohle, je länger die Schicht, desto wichtiger sind diese Details.
  5. Größe und Passform: Wählen Sie Ihre normale Schuhgröße; bei breiten Füßen prüfen Sie, ob das Modell in normaler Weite (Weite 11) ausreichend Spielraum bietet. Burgia Sauerland führt die Größen 35 bis 48.
  6. HACCP-Eignung prüfen: Für Lebensmittelbetriebe mit Hygienevorschriften ausschließlich küchengeeignete Modelle mit geschlossenem Mikrofaser-Obermaterial wählen.

Größenberatung: Worauf Sie beim Kauf von Küchenschuhen achten sollten

Küchenschuhe werden in der Tagesrealität häufig über mehrere Stunden getragen, die Füße schwellen dabei leicht an, besonders bei Hitze und dauerhaftem Stehen. Wählen Sie daher, wenn Sie zwischen zwei Größen liegen, die größere Variante. Ein Schuh, der morgens beim Anziehen noch leicht weit wirkt, sitzt nach zwei Stunden Küchenarbeit oft genau richtig.

Achten Sie außerdem auf ausreichend Zehenfreiheit: Der längste Zeh sollte mindestens einen Zentimeter Abstand zur Schuhspitze haben. Bei Modellen mit Stahlkappe ist das besonders wichtig, da die Kappe die Zehenpartie strukturell verstärkt und weniger nachgibt als normales Obermaterial. Die Modelle von Burgia Sauerland sind in normaler Weite (Weite 11) gefertigt und passen damit für den überwiegenden Teil der Fußformen.

Tipp für Betriebseinkäufer: Wenn Sie mehrere Mitarbeiterinnen gleichzeitig ausstatten, empfiehlt sich eine kurze Probetragerunde vor der Bestellung. Burgia Sauerland bietet einen Rückruf-Service für Firmenanfragen, so klären Sie Passformfragen direkt mit dem Hersteller.

Alle Arbeitsschuhe von Burgia Sauerland sind direkt vom Hersteller erhältlich. Das bedeutet: keine Händlermarge zwischen Ihnen und der Produktion. Die Dauertiefpreise gelten für alle Modelle dauerhaft, nicht nur im Sale.

Pflege und Haltbarkeit: Wie lange halten Küchenschuhe?

Arbeitsschuhe für die Küche sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt, Feuchtigkeit, Fette, Reinigungsmittel und mechanischer Verschleiß durch langes Stehen. Mit der richtigen Pflege verlängern Sie die Standzeit Ihrer Schuhe erheblich.

Weiße Küchen-Arbeitsschuhe auf Reinigungsmatte neben Pflegebürste und Reinigungsmittel werden gesäubert.Weiße Küchen-Arbeitsschuhe auf Reinigungsmatte neben Pflegebürste und Reinigungsmittel werden gesäubert.
  • Obermaterial aus Mikrofaser: täglich mit feuchtem Tuch abwischen, keine aggressiven Lösungsmittel
  • Einlegesohle: bei Bedarf herausnehmen und separat trocknen lassen
  • Sohle: regelmäßig auf Risse, Ablösungen und Profilverschleiß prüfen
  • Schnürung und Fersenriemen: auf Risse und Sprödigkeit kontrollieren
  • Schuhe nach jeder Schicht auslüften lassen, nie direkt an Heizkörpern trocknen

Wann müssen Küchenschuhe ausgetauscht werden? Typische Verschleißzeichen zeigen sich nach 12 – 18 Monaten täglichem Einsatz: Das Sohlenprofil flacht ab und verliert seine SRC-Wirkung, Nähte lösen sich, oder die Schutzkappe tritt durch das Obermaterial. Ein Schuh, der seine Schutzfunktion nicht mehr vollständig erfüllt, muss sofort ausgetauscht werden, das ist keine optionale Empfehlung, sondern eine rechtliche Anforderung gemäß DGUV Vorschrift 1.

Reinigung von Küchenschuhen: Schritt für Schritt

Küchenschuhe kommen täglich mit Fetten, Ölen, Reinigungsmitteln und Lebensmittelresten in Berührung. Eine konsequente Reinigungsroutine verlängert die Haltbarkeit und hält die Schuhe HACCP-konform sauber. Diese Abfolge hat sich in der Praxis bewährt:

  1. Grobe Verschmutzungen entfernen: Nach der Schicht Schmutz und Fettreste mit einem trockenen Tuch oder einer weichen Bürste von Sohle und Obermaterial abwischen, solange die Substanzen noch frisch sind, lassen sie sich leichter entfernen.
  2. Obermaterial feucht abwischen: Ein mit lauwarmem Wasser leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch genügt für das Mikrofaser-Obermaterial. Keine Scheuermittel und keine lösungsmittelhaltigen Reiniger verwenden, diese greifen die Oberfläche an und verringern die Wasserdichtigkeit.
  3. Sohle reinigen: Die Laufsohlenstege mit einer Nagelbürste oder einem Holzstäbchen von eingetragenem Schmutz befreien. Verstopfte Stollen verringern die SRC-Rutschhemmwirkung messbar.
  4. Trocknen lassen: Schuhe an der Luft bei Raumtemperatur trocknen. Direktes Trocknen an Heizkörpern oder im Backofen sprödet das Obermaterial und die Sohle aus, Risse entstehen schneller.
  5. Einlegesohle separat trocknen: Die herausnehmbare Einlegesohle nach dem Trocknen zurückeinlegen. Wer die Schuhe täglich trägt, sollte zwei Paar im Wechsel nutzen, so bleibt jeder Schuh 24 Stunden zum Auslüften.

Kontrollieren Sie Ihre Küchenschuhe mindestens einmal wöchentlich auf folgende Mängel: sichtbare Löcher oder Risse im Obermaterial, aufgetrennte Nähte, freiliegende Zehenschutzkappe sowie eine beschädigte oder profillose Sohle. Bei einem dieser Befunde: Schuhe umgehend ersetzen. Wer den Austausch aufschiebt, setzt nicht nur seine eigene Sicherheit aufs Spiel, er riskiert auch den Verlust des gesetzlich vorgeschriebenen PSA-Schutzes.

Häufige Fragen zu Arbeitsschuhen für die Küche

Welche Sicherheitsklasse müssen Küchenschuhe haben?

Das hängt von der Gefährdungsbeurteilung Ihres Arbeitsplatzes ab. Für feuchte Großküchen empfehlen sich Sicherheitsschuhe S2, sie sind mindestens 60 Minuten wasserdicht und verfügen über eine Stahlkappe. In Bereichen, wo Scherben oder scharfkantige Gegenstände auf dem Boden liegen können, sind Sicherheitsschuhe S3 mit durchtrittsicherer Sohle sinnvoll. Für reine Servicebereiche ohne Absturzgefahr schwerer Objekte können auch Sicherheitsclogs SB ausreichen.

Wann müssen Arbeitsschuhe in der Küche getragen werden?

Arbeitsschuhe für die Küche sind Pflicht, wenn Ihre Tätigkeit oder Arbeitsumgebung Gesundheitsrisiken für Ihre Füße birgt, etwa durch Rutschgefahr, herabfallende Gegenstände oder Nässe. Die genaue Verpflichtung ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie den Branchenvorschriften Ihrer Berufsgenossenschaft (DGUV).

Muss der Arbeitgeber die Arbeitsschuhe bezahlen?

Ja. Gemäß § 3 Abs. 3 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Kosten für persönliche Schutzausrüstung, zu der Sicherheitsschuhe zählen, vollständig zu tragen. Arbeitnehmern dürfen keine Kosten für vorgeschriebene PSA entstehen. Arbeitgeber, die Küchenpersonal mit Arbeitsschuhen ausstatten müssen, finden bei Burgia Sauerland günstige Direkthersteller-Preise für die Betriebsausstattung.

Was kostet ein Paar Arbeitsschuhe für die Küche?

Bei Burgia Sauerland beginnen die Küchenschuhe ab 23,79 Euro inkl. MwSt., direkt vom Hersteller. Der Preis variiert je nach Sicherheitsklasse, Modell und Ausstattungsmerkmalen wie HACCP-Eignung oder Wasserdichtigkeit. Burgia Sauerland kommuniziert seine Preise transparent und dauerhaft, ohne zeitlich begrenzte Sonderangebote, die den tatsächlichen Wert verschleiern.

Wie pflege ich Arbeitsschuhe für die Küche richtig?

Wischen Sie das Obermaterial nach jeder Schicht mit einem feuchten Tuch ab. Lassen Sie die Schuhe danach auslüften, nicht direkt an der Heizung trocknen, da das Material sonst spröde werden kann. Prüfen Sie wöchentlich Sohle, Nähte und Schutzkappe auf Verschleißzeichen. Schuhe, die sichtbare Risse, ein abgeflachtes Sohlenprofil oder freiliegende Schutzkappen aufweisen, müssen sofort ausgetauscht werden.

Sind rutschfeste Sohlen bei Küchenschuhen vorgeschrieben?

Eine SRC-zertifizierte rutschhemmende Sohle ist keine explizite gesetzliche Vorschrift, sondern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung: Wo Rutschgefahr besteht, und das ist in nahezu jeder professionellen Küche der Fall, sind rutschhemmende Sohlen zwingend erforderlich. Die SRC-Norm nach EN ISO 13287 ist der anerkannte Prüfstandard. Alle gelisteten Küchenschuhe bei Burgia Sauerland verfügen über eine rutschhemmende SRC-Sohle.

BS
Burgia Sauerland Redaktion Fachredaktion Arbeitssicherheit & Arbeitsschuhe