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Inhaltsverzeichnis

  1. Welche Filtertypen gibt es? Partikelfilter, Gasfilter und Kombinationsfilter
  2. FFP1, FFP2, FFP3, P2 und P3: Schutzklassen im direkten Vergleich
  3. Halbmaske oder Vollmaske: Welche Atemschutzmaske passt zu Ihrer Tätigkeit?
  4. Atemschutzmaske richtig tragen: Dichtsitz, Tragedauer und Filterwechsel
  5. Einweg oder Mehrweg: So wählen Sie die passende Atemschutzmaske aus
  6. Häufige Fragen zur Atemschutzmaske mit Filter

Atemschutzmaske mit Filter kaufen: Der Ratgeber für den richtigen Schutz

Zuletzt aktualisiert: Juni 2026
Atemschutzmaske mit Filter: Eine Atemschutzmaske mit Filter schützt die Atemwege vor Partikeln, Stäuben, Gasen und Dämpfen am Arbeitsplatz. Schutzklasse, Filtertyp und Maskenform (Halb- oder Vollmaske) bestimmen, welche Maske für Ihren Einsatz geeignet ist.
Atemschutzmasken mit Filter in den Schutzklassen FFP2, FFP3, P2 und P3 von Burgia Sauerland


Atemschutzmasken mit Filter sind in vielen Berufen essenziell für Ihre Sicherheit. Ob beim Schleifen auf der Baustelle, beim Lackieren in der Werkstatt oder beim Umgang mit Chemikalien, der richtige Atemschutz schützt Ihre Lunge vor Stäuben, Dämpfen und Gasen. Burgia Sauerland bietet Atemschutzmasken direkt vom Hersteller, normkonform nach EN 149.

 

Welche Filtertypen gibt es? Partikelfilter, Gasfilter und Kombinationsfilter

  • Partikelfilter, halten feste und flüssige Partikel wie Feinstaub, Schleifstaub und Aerosole zurück (Klassen P1, P2, P3).
  • Gasfilter, schützen vor organischen Gasen, Lösungsmitteldämpfen und anorganischen Substanzen; nach Stoffgruppen in Typen A, B, E, K eingeteilt (EN 14387).
  • Kombinationsfilter, vereinen Gas- und Partikelschutz, z. B. A1P2 oder A2P3, für Tätigkeiten mit gleichzeitig auftretenden Gasen und Partikeln.


Atemschutzfilter werden nach der einschlägigen Normung in zwei Hauptkategorien eingeteilt: Partikelfilter und Gasfilter. Daneben existieren Kombinationsfilter, die beide Schutzfunktionen verbinden. Welcher Filtertyp für Ihre Tätigkeit geeignet ist, hängt von der Art der Gefährdung ab, Partikelfilter schützen ausschließlich vor festen und flüssigen Partikeln, Gasfilter ausschließlich vor Gasen und Dämpfen.

Filtertypen für Atemschutzmasken im Überblick

Partikelfilter

EN 149 / EN 143 – Staub & Partikel
  • P1 – 80 % Filtrierung
    Grobe, nicht-toxische Stäube
    Holz, Kompost, Landwirtschaft
  • P2 – 95 % Filtrierung
    Feine Partikel, Feinstaub, Aerosole
    Schleifen, Schweißen, Lackieren
  • P3 – 99 % Filtrierung
    Hochgiftige, krebserregende Stäube
    Asbest, Bleistaub, Labore

Gasfilter

EN 14387 – Dämpfe & Gase (Farbcode)
  • Typ A – Braun
    Organische Dämpfe (Lösungsmittel)
  • Typ B – Grau
    Anorganische Gase (Chlor, HCN)
  • Typ E – Gelb
    Schwefeldioxid, saure Gase
  • Typ K – Grün
    Ammoniak und Aminverbindungen

Kombinationsfilter

Gas + Partikelschutz
  • A1P2
    Organische Dämpfe + feine Partikel
    Lackieren, Klebstoffe, Holzschutz
  • A2P3
    Organische Dämpfe + giftige Partikel
    Chemikalien, Epoxidharz, Industrie

Kennzeichnung: R = wiederverwendbar, NR = Einweg, V = Ausatemventil. Stand: Juni 2026.

Partikelfilter P1, P2 und P3: Welcher filtert was?

Partikelfilter, auch als Staubfilter oder Feinstaubfilter bezeichnet, schützen vor festen und flüssigen Schwebstoffen in der Atemluft. Die drei Klassen unterscheiden sich nach ihrem Abscheidegrad:

KlasseFiltriergrad (Mindest-Abscheidegrad)Typische Einsatzbereiche
P1 / FFP1 80 % Grobe, nicht-toxische Stäube (z. B. Holzstaub, Gips)
P2 / FFP2 94 % Feine Partikel, Aerosole, Schleifstaub, biologische Arbeitsstoffe
P3 / FFP3 99,95 % Hochgiftige, krebserregende oder radioaktive Stäube, Schimmelsporen


Die Staubschutzmaske der Klasse P2 eignet sich für die meisten handwerklichen Tätigkeiten, bei denen Feinstaub oder biologische Aerosole auftreten. Die Klasse P3, auch als Feinstaubmaske der höchsten Stufe bezeichnet, ist für hochgefährliche Stäube vorbehalten, etwa beim Asbest-Rückbau oder in der Medizintechnik.

Gasfilter und Kombinationsfilter: Schutz vor Dämpfen und Gasen

Gasfilter schützen vor organischen und anorganischen Gasen sowie Dämpfen. Gemäß EN 14387 sind sie nach Stoffgruppen farblich gekennzeichnet, das erleichtert die schnelle Identifikation am Arbeitsplatz:

TypFarbeSchutz vor
A Braun Organische Gase und Dämpfe mit Siedepunkt > 65 °C (z. B. Lösungsmittel, Lacke)
B Grau Anorganische Gase und Dämpfe (z. B. Chlor, Schwefelwasserstoff)
E Gelb Schwefeldioxid und andere saure Gase
K Grün Ammoniak und organische Aminverbindungen


Kombinationsfilter wie A1P2 oder A2P3 kombinieren einen Gasfilter (Typ A, Leistungsklasse 1 oder 2) mit einem Partikelfilter (P2 bzw. P3). Sie kommen zum Einsatz, wenn gleichzeitig Gase und Partikel auftreten, typisch beim Lackieren, Farbspritzen oder Sprühkleben. Halb- und Vollmasken mit Wechselanschluss lassen sich mit diesen Kombinationsfiltern bestücken und nach EN 143 geprüften Partikelfiltern ergänzen.

Partikelfilter, Gasfilter und Kombinationsfilter für Atemschutzmasken im Vergleich

FFP1, FFP2, FFP3, P2 und P3: Schutzklassen im direkten Vergleich

  • FFP1, FFP3: Filtrierende Halbmasken nach EN 149, der Filter ist fest in die Maske integriert, kein Wechsel möglich.
  • P1, P3: Halb- und Vollmasken mit auswechselbarem Partikelfilter nach EN 143, deutlich höhere maximale Einsatzkonzentration als FFP-Masken.
  • Der Filtriergrad ist klassenübergreifend vergleichbar; P3 und FFP3 liegen beide bei mindestens 99,95 % Abscheidegrad.


Schutzklassen bei Atemschutzmasken unterscheiden sich nach zwei Systemen: FFP1 bis FFP3 bezeichnet filtrierende Halbmasken, bei denen das Filtermaterial direkt in die Maske eingearbeitet ist. P1 bis P3 kennzeichnet Halb- und Vollmasken mit wechselbarem Filter. Beide Systeme basieren auf vergleichbaren Filtriergraden, unterscheiden sich jedoch in der maximalen Schadstoffkonzentration, bei der sie eingesetzt werden dürfen. Masken mit wechselbaren Filtern erlauben den Einsatz in Bereichen mit deutlich höherer Schadstoffkonzentration.

Schutzklassen im Vergleich: FFP1 bis FFP3 und P1 bis P3
SchutzklasseMaskentypFiltriergradSchutz vorTypischer Einsatz
FFP1 Filtrierende Halbmaske 80% Nicht-toxische, nicht-fibrogene Stäube Holzbearbeitung, Kompost, grobe Stäube
FFP2 Empfohlen Filtrierende Halbmaske 95% Feine Partikel, Rauch, Nebel, flüssige Aerosole Schleifen, Schweißen, Schimmelsanierung
FFP3 Filtrierende Halbmaske 99% Giftige, krebserregende, radioaktive Stäube, Schimmelsporen Asbest, Bleistaub, Medizin, Labore
P1 Halb-/Vollmaske mit 80% Grobe, nicht-toxische Stäube Allgemeiner Staub, Landwirtschaft
P2 Empfohlen Halb-/Vollmaske 95% Feine Partikel, Aerosole, Feinstaub Lackieren, Schleifen, Renovierung (regelmäßig)
P3 Halb-/Vollmaske 99% Hochgiftige Partikel, krebserregende Stäube, biologische Agenzien Chemikalienbereich, Hochrisiko-Handwerk, Industrie

Hinweis: FFP1–FFP3 sind in die Maske integrierte Filter (EN 149), Einweg oder wiederverwendbar (R/NR). P1–P3 bezeichnen auswechselbare Partikelfilter für Halb- und Vollmasken (EN 143). Zusatzbezeichnung V = Ausatemventil, S = feste Aerosole, SL = ölige und wässrige Aerosole.

Nach gängiger Fachempfehlung für Atemschutz muss der Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft für den Einsatz von umluftabhängigen Filtermasken mindestens 17 Vol % betragen (teils wird ein Wert von 19,5 Vol % empfohlen).

Zusatzbezeichnungen auf der Maske liefern weitere Informationen:

S, feste Aerosole/Partikel SL, ölige und wässrige Partikel V, Ausatemventil R, wiederverwendbar NR, Einmalgebrauch D, Dolomit-Verstopfungstest bestanden

Im Sortiment von Burgia Sauerland finden Sie Atemschutzmasken in den Schutzklassen FFP2, FFP3, P2 und P3, sowohl faltbar als auch starr, normkonform nach EN 149.

Halbmaske oder Vollmaske: Welche Atemschutzmaske passt zu Ihrer Tätigkeit?

  • Halbmaske: Bedeckt Mund und Nase, Augenpartie frei, schnell anlegbar, geeignet für kurze Einsätze auf Baustellen, beim Schleifen, Lackieren und Schimmelsanierung.
  • Vollmaske: Bedeckt das gesamte Gesicht einschließlich Augen, umfassenderer Schutz, schwerer zu tragen, für Arbeiten mit Gefahrstoffen und Chemikalien.
  • Mindest-Sauerstoffgehalt für beide Typen: 17 Vol % in der Umgebungsluft.


Halbmasken als Atemschutzmaske mit Filter eignen sich besonders für Tätigkeiten, die sich innerhalb kurzer Zeit abschließen lassen. Ihr größter Vorteil liegt darin, dass Sie sie schnell und flexibel anlegen können. Typische Einsatzgebiete für die Halbmaske sind Schleifarbeiten, Lackierarbeiten, Maler- und Renovierungsarbeiten sowie Tätigkeiten in Müllsortieranlagen oder auf Baustellen. Wichtig dabei: Die Schadstoffkonzentration und -art muss vorab bekannt sein, damit die richtige Schutzklasse (P2 oder P3) gewählt werden kann.

Ein Handwerker mit Halbmaske beim Schleifen und ein Kollege mit Vollmaske bei Chemikalienarbeiten.


Vollmasken als umluftabhängige Atemschutzmaske schützen zusätzlich die Augenpartie über ein integriertes Visier. Das ist ein wesentlicher Vorteil bei Arbeiten mit spritzenden Chemikalien oder reizenden Gasen. Gegenüber der Halbmaske bieten Vollmasken einen breiteren Schutzbereich, sind jedoch schwerer und erfordern mehr Zeit beim Anlegen.

Für Bartträger gilt: Eine lückenlose Gesichtsabdichtung ist weder bei Halb- noch bei Vollmasken gewährleistet, wenn Barthaare zwischen Gesicht und Maske liegen. In diesem Fall schützt die Maske nicht zuverlässig, eine alternative Schutzlösung ist zu wählen.

Tipp für den kombinierten Schutz: Bei Arbeiten mit spritzenden Säuren oder Laugen empfiehlt sich die Kombination aus Atemschutzmaske und Schutzbrille. Burgia Sauerland bietet beide Schutzausrüstungen aus einer Hand.

Atemschutzmaske richtig tragen: Dichtsitz, Tragedauer und Filterwechsel

  • Dichtsitzprüfung vor jedem Einsatz durchführen: Positiv- oder Negativdrucktest, um Leckagen zu erkennen.
  • Einwegmasken (NR): Maximal 8 Stunden Tragedauer; danach entsorgen, keine erneute Verwendung.
  • Mehrwegmasken (R): Filterwechsel bei wahrnehmbarem Geruch, erhöhtem Atemwiderstand oder Ablauf der Haltbarkeit des Filters.
  • Lagerung: Trocken, lichtgeschützt und in der Originalverpackung, Haltbarkeitsdatum des Filters unbedingt beachten.

Die Dichtsitzprüfung, ein Aspekt, der bei der Anwendung einer Atemschutzmaske oft unterschätzt wird, ist laut DGUV Regel 112-190 vor jedem Anlegen einer Halbmaske oder Vollmaske durchzuführen. Beim Positivdrucktest verschließen Sie die Ausatemöffnung und atmen leicht aus: Die Maske darf sich nicht aufblähen. Beim Negativdrucktest verschließen Sie die Einatemöffnung und atmen leicht ein: Die Maske muss sich ans Gesicht ziehen, ohne dass Luft einströmt. Beides deutet auf einen korrekt sitzenden Dichtsitz hin.

Eine Person prüft den Dichtsitz einer Atemschutzmaske durch beidseitiges Andrücken mit den Händen.


Einmalmasken, gekennzeichnet mit NR (not-reusable), schützen für maximal einen Einsatz von bis zu 8 Stunden. Danach ist die Filterwirkung erschöpft, auch wenn die Maske äußerlich intakt wirkt. Mehrwegmasken tragen die Kennzeichnung R (reusable) und verfügen über wechselbare Filter. Ein Filterwechsel ist erforderlich, sobald Sie Gerüche durch die Maske wahrnehmen, der Atemwiderstand spürbar ansteigt oder das auf dem Filter angegebene Haltbarkeitsdatum erreicht ist.

Gelagerte Filter verlieren mit der Zeit ihre Wirksamkeit. Bewahren Sie Atemschutzmasken und Ersatzfilter daher stets in der Originalverpackung auf, trocken und vor direktem Sonnenlicht geschützt.

Einweg oder Mehrweg: So wählen Sie die passende Atemschutzmaske aus

  • Gelegentlicher Einsatz / kurzfristige Tätigkeiten: Einweg-Atemschutzmaske FFP2 oder FFP3 (faltbar für platzsparende Aufbewahrung). Regelmäßiger Einsatz / gewerbliche Nutzung: Wiederverwendbare FFP2- oder FFP3-Maske, langfristig wirtschaftlicher. Faltbare Masken: Kompakter Transport, ideal für wechselnde Einsatzorte (z. B. Baustellenarbeit).

Die Entscheidung zwischen Einweg- und Mehrwegmaske hängt vor allem von der Häufigkeit des Einsatzes ab. Wer gelegentlich streicht, lackiert oder schleift, greift zweckmäßig zur Einweg-Filtermaske. FFP2- und FFP3-Masken decken den einmaligen Bedarf zuverlässig ab, ohne dass Folgekosten für Ersatzfilter anfallen.

Welche Atemschutzmaske passt zu Ihrem Einsatz?

Die passende Maske richtet sich nach Häufigkeit des Einsatzes und Art der Gefährdung. Die Empfehlungen im Überblick:

Empfehlung: Atemschutzmaske FFP2 (Einweg)

Für gelegentliche Staubarbeiten ist eine FFP2-Einwegmaske die wirtschaftlich und praktisch sinnvollste Wahl. Sie bietet 95 % Filtrierung, ist sofort einsatzbereit und nach bis zu 8 Stunden Tragezeit zu entsorgen (Kennzeichnung NR). Unsere faltbaren FFP2-Masken eignen sich ideal für Schleifen, Sägen und Renovierungsarbeiten.

FFP2-Masken ansehen
Empfehlung: Atemschutzmaske FFP3 (Einweg)

Bei gelegentlichem Kontakt mit Dämpfen und feinen Aerosolen empfehlen wir eine FFP3-Einwegmaske mit 99 % Filtriergrad. Sie ist besonders beim Umgang mit Schimmelpilzen, Holzschutzmitteln oder Epoxidharzen sinnvoll. Nach einem Arbeitseinsatz von maximal 8 Stunden austauschen.

FFP3-Masken ansehen
Stapel weißer Einweg-Atemschutzmasken neben einer Mehrweg-Halbmaske mit Wechselfilter auf einem Werkzeugkoffer.


Für Betriebe und Fachkräfte, die täglich Atemschutz benötigen, etwa Maler, Schlosser, Elektriker oder Beschäftigte in der Chemiebranche, rechnet sich die Mehrwegmaske P2 oder P3 mit wechselbarem Partikelfilter deutlich schneller. Der Maskenkörper bleibt erhalten, nur der Filter wird bei Erschöpfung ausgetauscht. Das reduziert den Material- und Entsorgungsaufwand erheblich.

Faltbare Atemschutzmasken, in den Varianten P2 faltbar und P3 faltbar im Sortiment von Burgia Sauerland, lassen sich platzsparend in der Jackentasche transportieren und bei Bedarf schnell einsatzbereit machen. Starre Masken bieten häufig eine stabilere Passform und sind besonders bei längerem Tragen komfortabler.

Atemschutzmasken direkt vom Hersteller.
Normkonform nach EN 149, sofort lieferbar.

Zum Atemschutz-Sortiment

Häufige Fragen zur Atemschutzmaske mit Filter

Welche Atemschutzmaske ist für Lackierarbeiten geeignet?

Beim Lackieren entstehen gleichzeitig Lösungsmitteldämpfe (organische Gase) und feine Partikel (Sprühnebel). Für diesen Einsatz benötigen Sie eine Halbmaske oder Vollmaske mit einem Kombinationsfilter, mindestens A1P2, besser A2P3. Reine Partikelfiltermasken (FFP2, FFP3) bieten keinen Schutz vor Lösungsmitteldämpfen und sind daher für Lackierarbeiten allein nicht ausreichend.

Kann ich eine Atemschutzmaske mit Filter waschen?

Filtrierende Einwegmasken (FFP2, FFP3 mit der Kennzeichnung NR) dürfen nicht gewaschen werden, da das Waschen das Filtermaterial beschädigt und die Schutzwirkung dauerhaft beeinträchtigt.

Wie lange hält ein Atemschutzfilter?

Einwegmasken sind für maximal 8 Stunden Tragedauer ausgelegt und danach zu entsorgen. Bei Mehrwegmasken mit wechselbaren Filtern gilt: Tauschen Sie den Filter aus, sobald Sie Gerüche durch die Maske wahrnehmen, der Atemwiderstand spürbar zunimmt oder das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum erreicht ist. Auch unbenutzte Filter können bei falscher Lagerung an Wirksamkeit verlieren, daher Originalverpackung und Haltbarkeitsdatum beachten.

Was ist der Unterschied zwischen FFP2 und P2?

FFP2 bezeichnet eine filtrierende Halbmaske nach EN 149, bei der der Filter fest in die Maske integriert ist, kein Wechsel möglich. P2 kennzeichnet einen wechselbaren Partikelfilter nach EN 143 für Halb- oder Vollmasken. Beide Klassen erreichen einen Mindestrückhalt von 94 % bei Partikeln.

Wann muss ich eine Atemschutzmaske mit Filter tragen?

Atemschutz ist gemäß DGUV Regel 112-190 und dem Arbeitsschutzgesetz immer dann zu tragen, wenn eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers Atemwegsgefahren durch Stäube, Aerosole, Gase oder Dämpfe am Arbeitsplatz festgestellt hat. Typische Tätigkeiten sind Schleifarbeiten, Lackieren, Schimmelsanierung, Abbrucharbeiten und der Umgang mit Chemikalien. Im privaten Bereich empfiehlt sich eine Filtermaske beim Streichen, Schmirgeln oder bei Renovierungsarbeiten mit stauberzeugenden Materialien.

Benötigen Sie Beratung bei der Auswahl Ihrer Atemschutzmaske? Nutzen Sie unseren Rückruf-Service, das Burgia-Sauerland-Team hilft Ihnen bei der richtigen Produktwahl. Informationen zu Versand und Lieferbedingungen finden Sie auf der Lieferungsseite.

BS
Burgia Sauerland Redaktion Arbeitsschutz- und Atemschutz-Experten